Am 10. September 2026 verteidigte Dr.in rer. soc. oec. Anastasiya Savran erfolgreich ihre Dissertation an der TU Wien. Sie ist damit die erste Doktorandin des durch das CTSi initiierten Doktoratskollegs STEAM – STEM – stART’em (kurz: STE[A+]M), die ihre Promotion abschließt.

Im Rahmen ihrer Defensio präsentierte Anastasiya Savran ihre kumulative Dissertation „Artistic STEAM Education. From Visual Self-Expression to Joint STE[A+]M Competencies“. Im Zentrum ihrer Forschung steht die Verbindung von künstlerischer Praxis und STEAM-Bildung sowie die Frage, wie visuelle Selbstausdrucksformen zur Entwicklung gemeinsamer STE[A+]M-Kompetenzen beitragen können.

Die Prüfungskommission bestand aus Associate Prof. Dr. Hilda Tellioğlu (TU Wien, Vorsitz), Assistant Prof. Dr. René Röpke (TU Wien), Prof. Dr. Bernadette Spieler (Zurich University of Teacher Education), Associate Prof. Dr. Koichi Kasahara (Tokyo Gakugei University) und AProf. Mag. art. Michaela Martinek (Universität für angewandte Kunst Wien). Die Doktoratsbetreuung erfolgte kooperativ durch René Röpke und HS-Prof. Univ.-Lektor MMag. Dr. Rolf Laven (Pädagogische Hochschule Wien) und HS-Prof. Mag.a Dr.in Monika Musilek (Pädagogische Hochschule Wien).

Mit einer anschaulichen und umfassenden Präsentation gab Savran Einblick in die Ergebnisse ihrer Forschung und konnte die zentralen Beiträge ihrer Dissertation klar und nachvollziehbar darlegen. Die erfolgreiche Defensio markiert damit nicht nur den Abschluss ihres individuellen Forschungsprojekts, sondern auch einen wichtigen Meilenstein für das Doktoratskolleg STE[A+]M.

Ein Meilenstein für das Doktoratskolleg STE[A+]M

Mit der erfolgreichen Verteidigung beginnt zugleich die Abschlussphase des Doktoratskollegs. In den kommenden Monaten werden auch die drei weiteren Doktorand:innen ihre Forschungsarbeiten abschließen und ihre Dissertationen verteidigen.

Das Doktoratsprogramm verbindet Perspektiven aus STEAM, Technologie, Wissenschaft, Kunst und Bildung und wird gemeinsam von der TU Wien und der Pädagogischen Hochschule Wien durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit weiteren nationalen und internationalen Partnern ermöglicht dabei einen interdisziplinären Austausch, der wesentlich zum Profil des Doktoratskollegs beiträgt.

Für das CTSi steht das Doktoratskolleg beispielhaft für den Anspruch, interdisziplinäre Forschung zu fördern und unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven miteinander zu verbinden. Die erfolgreiche Kooperation aller beteiligten Institutionen zeigt, wie durch gemeinsame Forschung neue Zugänge zu komplexen gesellschaftlichen und bildungsbezogenen Fragestellungen entstehen können.

Das CTSi gratuliert Anastasiya Savran herzlich zur erfolgreichen Promotion und wünscht ihr für ihren weiteren wissenschaftlichen Weg alles Gute.

Titelbild: © Anastasiya Savran 2026