Geförderte Projekte

Das CTS initiiert und unterstützt zahlreiche interdisziplinäre Projekte. Im Folgenden finden Sie einen Auszug aktueller Vorhaben.

 
AAL Best Practice Scoping Review

Ein Best Practice Scoping zu kuratierten Projekten im Bereich nationale AAL Projekte wird entwickelt, das die Technologieentwicklung zur Förderung von Pflege, Wohnen im Wohnumfeld sowie Pflege und Betreuung im Blick hat.

Best Practice Inter- & Transdisziplinäre Lehre

Ziel dieses Projektes ist eine Erhebung bestehender erfolgreicher interdisziplinärer Lehrveranstaltungen an den Partnerhochschulen des CTS, um darauf aufbauend eine Best Practice Library als Inspiration und Orientierung für zukünftige interdisziplinäre Lehre aufzubauen. Besonderes Augenmerk sollen hier Kombinationen von Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaftlichen Disziplinen mit jenen der Technik- und Naturwissenschaften bekommen.

Bias in Automated Driving Systems (BADS)

Automatisierte Fahrsysteme legen heute rund einhundertmal mehr Kilometer in Simulationen zurück, als im physischen Raum der Straße. Dies wirft die Frage nach der Beschaffenheit der Datensätze auf, die als Lernumfeld die Fähigkeiten der Fahrsysteme prägen. Aktuell sind etwa 40 öffentlich zugängliche Testdatensätze bekannt, die von den AntragsstellerInnen bereits überblicksmäßig ausgewertet wurden. Es geht um eine systematische Auswertung des Datenmaterials zu diesem frühen Zeitpunkt der Technologieentwicklung.

Big Data in Smart Cities © iStock/agsandrew

Big Data in Smart Cities

Big Data in Smart Cities

Urban Data Space (UDS) soll in Zukunft die technologische Basis für Smart City Projekte darstellen, um das Management von Daten in großem Maßstab zu bewerkstelligen. Unser Projekt zielt darauf ab, diese neue Technologie interdisziplinär zu analysieren und eine Grundlage für zukünftige Forschung und Entwicklung in dem Gebiet zu schaffen. Data Space ist eine Technologie, die einen nahtlosen Datenaustausch, Datenspeicherung und Nutzung von Daten in einem solchen Ausmaß schafft, dass die Entwicklung von neuen Produkten und Services basierend auf Daten im urbanen Umfeld ermöglicht wird. Die UDS …

BioNoWo

Sammel- und Kreislaufschemata aus der Automobilindustrie, dem Bereich der Europaletten, der Mehrweggetränkeflaschen und der Mietwäsche (Textilien für Hotels) werden analysiert und verglichen.

Die Anforderungen an das Verpacken unterschiedlicher Güter (regional vs. transkontinental, groß/sperrig vs. klein, verderblich vs. langlebig, etc) werden erhoben und erforscht, wie Vliese hier eingesetzt werden können, um die Produkte bei minimalem Raumbedarf bestmöglich zu schützen.

Stakeholderbefragungen sind vorgesehen (ARA und vergleichbare Systemanbieter, Entsorger, Dienstleister im Bereich …

Creating Digital Humanism

Das Projekt verfolgt folgende Ziele:

  1. Die Gestaltung von interaktiven digitalen Interventionen im Kontext des öffentlichen Verkehrs (Pendlerstrecke, Überlandbus, Straßenbahn)
  2. Die Erforschung der entstehenden soziokulturellen Verhandlungsräume durch gezielte Interventionen und deren Wechselwirkungen auf Diskurse.
  3. Die Schaffung von alternativen Interaktionsräumen durch diese Interventionen, die Sichtbarkeit, Teilhabe und Machstrukturen in digitalen Gesellschaften im Sinne eines Digitalen Humanismus be- und verhandelt
  4. Die Um- und Übersetzung dieser Diskurse in Wissen um die Gestaltung und …
Digital Literacy in Robotics & Informatics – for underprivileged people

Robotik und Informatik sind ohne digitale Kompetenz nicht denkbar. Beide sind ein möglicher Einstieg in die digitale Welt und fördern die Entwicklung der digitalen Kompetenz. Es stellt sich aber auch die Frage, welche Barrieren im digitalen Raum entstehen und wie diese überwunden werden können. Dazu wird eine Arbeitsgruppe mit interdisziplinären Mitgliedern aus unterschiedlichen Partneruniversitäten gegründet, die gemeinsame Barrieren sichtbar machen und Verbesserungen für gendergerechte didaktische Konzepte vorschlagen.

EnviSense

Im Rahmen des Projektvorhabens werden nationale und internationale Best Practices im Sinne einer State of the Art Recherche zum Thema technologisch unterstützter Bewusstseinsbildung in den Bereichen Klimawandel, Qualität des öffentlichen Raums und Mobilität gesammelt und aufgearbeitet. Es wird dargestellt inwiefern niederschwellig einzusetzende technische Artefakte (z.B. kleine Umweltsensoren) verfügbar sind, wie diese aktuell eingesetzt werden und inwiefern die Daten solcher Artefakte für die gesamtgesellschaftliche Nutzung aufbereitet und zugänglich gemacht werden. Dies erfolgt im Hinblick …

GenderFair MT

Mit zunehmender Sichtbarkeit nicht-binärer Menschen wurden Strategien zur Überwindung von Gender Bias in der Sprache jenseits eines binären Konzepts (männlich/weiblich) vorgeschlagen, wie etwa geschlechterinklusive (z. B. Leser*innen) und/oder geschlechtsneutrale Sprache (z. B. Lesens). Diese Entwicklungen werfen interessante Fragen für Sprachtechnologien auf, einschließlich der maschinellen Übersetzung. Um nicht-binäre MÜ zu ermöglichen, schlagen wir vor, einen dreitägigen partizipativen Workshop zu organisieren, in welchem Übersetzungsrichtlinien für den nicht-binären Sprachgebrauch mit drei …

How 2 Summer School

Die vom CTS und dem Land Salzburg finanzierte Summer School “Zukunftsland Lungau - Innovation, Geschlechterarrangements und der Ländliche Raum” fand von 15.-29.8.2021 statt (www.zukunftsland.net). Neben den inhaltlichen Learnings und dem Wissenszuwachs zu den Themen auf wissenschaftlicher und praktischer Ebene, wurden im Laufe der Vorbereitung und Durchführung zahlreiche Erfahrungen zur Abwicklung einer transdisziplinären und regionalen Summer School gesammelt. Diese Erfahrungen, Beispiele und Vorlagen sollen im Rahmen dieses Projekts gezielt aufgearbeitet werden. Das Endprodukt …

How 2 Summer School © Tomé Hauser

How 2 Summer School

iMentality

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft und nahezu aller Lebensbereiche verändert sich auch der Handlungsspielraum, die Rolle und die Verantwortung von Informatiker*innen als Expert*innen und Designer*innen dieser Entwicklungen. Während neue Technologien in der Wissenschaft und den Medien durchaus verstärkt kritisch-ethische Reflexionen erfahren, bleibt die Rolle der Ingenieur*innen in dieser Entwicklung nach wie vor wenig bearbeitet. Das Projekt iMentality möchte genau diese Lücke füllen und sich interdisziplinär mit aktuellen Rollenbildern und Ingenieursmentalitäten …

Innovationslabor für digitale Inklusion (IDI)

Ziel dieses partizipativen Forschungsprojekts ist die Auseinandersetzung mit der Frage, wann, wo und weshalb ‚one-size-fits-all’ Prämissen, also die Annahme, dass dieselben digitalen Lösungen die Probleme aller Menschen lösen könnten, bei einer inklusiven Ausgestaltung an ihre Grenzen stößt. Inhaltlich wird ausgehend von theoretischen Überlegungen zu Inklusion und Digitalisierung unter Berücksichtigung verschiedener Dimensionen (u.a. rechtliche, wirtschaftliche, politische) ein praxisrelevantes Modell für inklusive Digitalisierung für unterschiedliche Anwendungsfelder (z.b. inklusive Schule …

Lectures for Future 2nd level

“Lectures for Future” ist eine im Studienjahr 2019 gestartete interdisziplinäre Vortragsreihe, die bereits an zehn österreichischen Hochschulen angeboten wird. Forschende geben hier in ihrem Engagement als Scientists for Future Einblicke in ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu Klimakrise, Umwelt und Gesellschaft. Die Weiterentwicklung des neuartigen, hybriden Lehr- und Vermittlungsformates soll im Projekt «Lectures for Future 2nd level» wissenschaftlich begleitet werden. Ziel ist es, den Impact der «Lectures for Future» für Forschung und Lehre zu untersuchen sowie Parameter für …

Mental, Social & Digital Resilience – Mental eHealth & Telepsychiatry

Die Corona-Krise ist eine weltweite, für viele Personen eine höchstindividuelle Krise. Eine Covid-Erkrankung, aber auch die Umstände der Krise – Lockdown, Isolation, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, individuelle Ängste und mentale Last – rücken die Frage nach kritischer psychosozialer Versorgungsleistung und -wirksamkeiten in den Fokus. Große Hoffnungen werden in eHealth- und mHealth-Lösungen gesetzt. Sogenannte „Mental Health Apps“ fluten die App-Stores. Deren Funktionalität, (therapeutisch-medizinische) Effizienz, aber auch fehlende Standards und praxisorientierter Entwicklung im …

muco

Das Projekt muco ist eine Machbarkeitsstudie im Bereich MINKT – die Kombination aus MINT und Kunst –, in dessen Rahmen eine musikalische Programmier-Lernapplikation konzeptioniert, implementiert und evaluiert wird. Die Applikation ist für selbstständiges Lernen abseits des formalen Unterrichts gedacht. Das Ziel der implementierten Lernapplikation besteht darin, programmiertechnische Kenntnisse und Fertigkeiten in einer musikalisch orientierten Entwicklungs- und Lernumgebung zu vermitteln. Die Lerninhalte sind dabei so konzipiert, dass weder Vorkenntnisse aus der Informatik noch aus der Musik …

Neue Mobilität in post-traditionellen Gemeinschaften: P2P Carsharing in ländlichen und urbanen Kontexten

Carsharing gilt als wichtiger Baustein einer multimodalen nachhaltigen Mobilität und als Hoffnungsträger privaten Pkw-Besitz zu reduzieren. Carsharing könnte eine vielversprechende Lösung sein, nicht nur für Städtische Gebieten sondern auch für ländliche Räume, die sehr stark vom Individualverkehr geprägt sind. Unser Projekt zielt darauf ab, die Beeinflussung des P2P-Carsharings in verschiedenen Nachbarschaften zu untersuchen und dabei wesentliche Unterschiede in der Wahrnehmung derjenigen, die P2P-Carsharing anbieten/nutzen, mit denen, die es nicht anbieten/nutzen, zu identifizieren. Zu …

Partizipation in digitalen Räumen

Alternative digitale IT auf dafür gesondert geschaffenen Plattformen sowie variierende Interaktionsmöglichkeiten bzw. auf Participative Design beruhende IT-basierte Artefakte setzen an diesem Problem an und erhöhen die räumliche Identifikation von Bürger_innen quer zu Milieus, demographischen Gruppen und sozialgeographischen Clusters.

Partizipation und Sichtbarkeit in hybriden Realitäten

Dieses transdisziplinäre Projekt untersucht, wie sozio-technische Realitäten in digital erweiterten öffentlichen Räumen verhandelt und (re-)produziert werden. Ausgehend von Fragen der sozialen Partizipation und Sichtbarkeit gestalten wir digitale Interventionen in transienten physischen Räumen, die es den Teilnehmer*innen ermöglichen, mittels der Erkundung von „Datenschichten“ digitale Realitäten sowie – durch diese vermittelt – ihre wechselseitigen Beziehungen zu erkunden. In ausgewählten Abteilen von Pendlerzügen haben fluktuierende soziale Gruppen von Passagieren die Möglichkeit mittels …

Patientendokumentation

Das Projekt nimmt die an den Schnittstellen zwischen Krankenhaus und Nachsorge- sowie Therapieeinrichtungen auftretenden Kommunikationserfordernisse in den Blick und fokussiert die Bedürfnisse, Vorstellungen und Erfordernisse (“Self Care”) von Betroffenen, Angehörigen und Pflegenden.

Weitere Informationen

Ergänzende Folgeseite

Ergänzender Podcast

SAVEing SPACES

Die trans-disziplinäre Workshop-Reihe SAVEing SPACES versteht sich als aktivierendes, Prozess geleitetes Projekt im Forschungsfeld der Hochschule. Studierende und Lehrende der Architektur, Planung, Informatik, Bildung und Soziale Arbeit widmen sich, unterstützt durch das Center for Technology and Society, der Dringlichkeit: Das neue (nicht) Normal an der Hochschule, unsere Praktiken, Formate, Werkzeuge und Theorien zu reflektieren und zu spekulieren. Wie lehren/lernen wir? Warum, Wo und Wann? Wer mit Wem für Wen und Was?

Wir wollen gemeinsam das neue (nicht) Normal an der Hochschule …

Skill-Sharing

Der thematisch-inhaltliche Rahmen des Projekts besteht darin, Möglichkeiten zu erforschen, wie Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in der Weitergabe Ihrer Fähigkeiten unterstützt werden können. Dabei soll die Wahrnehmung der eigenen digitalen Kompetenzen stärkenorientiert aufgebaut, weiterentwickelt und diese Kompetenzen an andere Personen übermittelt werden, die diese noch nicht haben. Auf diese Weise sollen auch Selbstbewusstsein, Selbstwert und Kommunikationskompetenzen der betroffenen Jugendlichen ausgebaut werden sowie eine Unterstützung bei der Berufsorientierung geboten …

Summer School Countryside

Die Summer School „Frau macht Zukunft – Techniker_innen am Land“ und „Frauen – mobil: was brauchen sie?" nimmt den globalen Trend der Urbanisierung in den Blick und exploriert Grundlagen sowie definiert den Bildungs-, Forschungs- und Technologieentwicklungsbedarf für ländliche Regionen. Hierzu werden im Verbund mit internationalen Partner_innen transdisziplinär Masterarbeitsthemen ausgeschrieben, und es können auch Forschungsfinanzierungen eingeworben werden.

Tradition und Transformation: Zur Kulturlandschaft der Kellergassen

Im Zentrum des Projekts steht die Auseinandersetzung mit der Kulturlandschaft der Kellergassen, mit deren Entwicklungspotential und mit den Optionen einer langfristigen Bewahrung als UNESCO Weltkulturerbe. Behandelt werden sowohl Fragen der historischen, sozialen, kulturellen, ökologischen, wirtschaftlichen und touristischen Bedeutung dieser vernakulären Bauformen als auch der technischen Möglichkeiten im Bereich der innovativen, disziplinenübergreifender Mess- und Analysemethoden (3D-Laserscanning, Quadrokopter, Radonmessung, Bodenanalyse). Der Fokus liegt auf der Vernetzung der einzelnen …